Antisemitismusprävention und Teilnahme am Modellprojekt

Verschiedene Aktivitäten wurden in den letzten Wochen im Hinblick auf eine Antisemitismusprävention unternommen.


Die Klasse PFL 21.1 nahm im Juli an einem Modellprojekt teil. Ziel einer Fahrt nach Osnabrück war dabei eine interreligiöse Führung durch den Osnabrücker Dom, eine Moschee und eine Synagoge, organisiert durch das Forum am Dom in Osnabrück. Fachlehrerin Anna Brümmer erklärte als ein Ziel eine Antisemitismusprävention sowie ein interreligiöses Lernen.

Besucht wurde ebenfalls von verschiedenen Klassen die Gedenkstätte des ehemaligen Lagers Esterwegen. Informationen finden Sie auch hier.

Entlassungsfeier 2022

Schulleiterin Ingrid Völlering gratuliert FOS-Absolvent und Schulsprecher James Gonzales.

315 Rosen für Absolventinnen und Absolventen der Marienhausschule

Im Rahmen einer Feier auf der Freilichtbühne wurden 315 Schülerinnen und Schüler der Marienhausschule Meppen entlassen. Zuvor war ein Gottesdienst mit Pastor Ralf Wellbrock gefeiert worden, den die Klasse FSP 21.3 zusammen mit Frau Anna Brümmer gestaltete.
Die musikalische Umrahmung der Feier übernahm Thomas Schmidt, der von den Schülerinnen Wiebke Billek und Hanna Gründer gesanglich unterstützt wurde.

Schulleiterin Oberstudiendirektorin Ingrid Völlering gratulierte in ihrer Rede den Schülerinnen und Schülern zu den erfolgreichen Abschlüssen.
Neben Zeugnissen der Mittleren Reife, der Fachhochschulreife oder der Allgemeinen Hochschulreife wurden Zeugnisse mit dem beruflichen Abschluss der Pflegeassistenz, der Heilerziehungspflege, der Altenpflege, der sozialpädagogischen Assistenz und des Erziehers vergeben. Frau Völlering bedankte sich bei allen für ihre Loyalität der Schule gegenüber. Auch wenn es durch einen Teilabriss des Schulgebäudes räumlich eng gewesen sei und auch für manchen ein Wechsel zwischen verschiedenen Schulgebäuden notwendig gewesen wäre, sei die Schulgemeinschaft doch vorbildlich gewesen. Sie erinnerte dabei an verschiedene Projekte und Aktionen des vergangenen Schuljahres.

Frau Völlering lud die Anwesenden zu einem Gedankenspiel ein. Sie stellte die Frage, was man tun würde, wenn eine Bank jeden Tag 86400 Euro auf das eigene Konto überwiese. Als Regel würde aber bestehen, dass man bis zum nächsten Tag alles Geld ausgeben haben müsse, das übriggebliebene Geld ansonsten verfiele und die Bank jederzeit die Zahlungen stoppen könne.
Sie verwies dann darauf, dass es eine vergleichbare Bank gebe und das Zahlungsmittel nicht Euro sei, sondern die Zeit.
„Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86400 Sekunden Lebenszeit für den Tag geschenkt“, so Völlering. „Wenn wir abends einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht geschenkt.“
Was wir an diesem Tag getan haben, zeichnet uns aus – was wir nicht gelebt haben, ist verloren“. In diesem Sinne forderte sie alle Absolventinnen und Absolventen auf, sinnvoll in die Zukunft zu investieren und „hinaus in die Welt“ zu gehen. Sie wünschte nun für diese Zukunft einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben oder in das angestrebte Studium. Alle Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler erhielten neben dem Zeugnis eine Rose.

Sachspenden für Helping-Hands verladen

Am 14.06 fand eine Spendenaktion statt. „Helping Hands“ und die Klassen PFL 20.1 und BFS-SPA 20.1  haben gemeinsam zu Sachspenden aufgerufen und diese auf einen LKW verladen.
Die gemeinnützige Organisation aus Lathen setzt sich für bedürftige Menschen ein.
Neben sauberer Kleidung wurden  auch haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel sowie freiverkäufliche Medikamente gesammelt. Näheres erfahren Sie auch auf der Homepage von Helping Hands.

Die Klasse BFS-PFL 2o.1 hat einen Videofilm über das Projekt erstellt.

Das Foto zeigt Schülerinnen und Schüler der Klassen sowie Schulleiterin Ingrid Völlering und Fachlehrerin Anna Brümmer.

Autorenlesung des Ehepaares Wolski-Prenger „Allein in die Freiheit“

Ein interessiertes Publikum aus verschiedenen Abschlussklassen der Marienhausschule war in die Aula des Marianums zu einer Autorenlesung geladen. Der ehemalige Lehrer Dr. Friedhelm Wolski-Prenger und seine Frau Angela stellten ihr Buch „Bernhard Grünberg- Allein in die Freiheit. Wie ein emsländischer Junge Hitler überlebte“ vor. Das Ehepaar beschreibt in diesem Buch eindrucksvoll die Lebensgeschichte des Lingener Ehrenbürgers Bernhard Grünberg sowie die Judenverfolgung in der Nazizeit.

Viele Fragen der Schülerinnen und Schüler wurden von Dr. Wolski-Prenger und seiner Frau Angela Prenger zum Lebensweg und zu den Verbrechen der Verfolgung beantwortet. Koordinatorin Ines Triphaus-Giere dankte im Anschluss dem Autorenpaar für die eindrucksvolle Lesung und ihre Arbeit. Dadurch bliebe die Erinnerung an Verbrechen gegen die Menschlichkeit lebendig.

Blumen als Dank für die Lesung: Angela Prenger, Dr. Friedhelm Prenger, Ines Triphaus-Giere und Schulleiterin Ingrid Völlering

 

 

 

„Bunt“- Einblick in die Welt der Familie

21 Familien mit einem Kind mit Trisomie 21 haben anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages am 21.03.2022 ihre Erfahrungen mitgeteilt und in liebevollen Texten zusammengestellt. Diese Berichte zeigen den Lesern die bunte Welt des Familienlebens mit Kindern mit Down-Syndrom voller Freude und Glück.

Die Elterninitiative „Glücks-Gen 21“ freut ich sehr, das Heft „Bunt“ gegen eine kleine Spende abzugeben. Ansprechpartnerin ist Franziska Greve.

 

Schulgeldfreiheit für Berufsfachschule Pflegeassistenz

Es gibt eine sehr gute Nachricht für Schüler und Schülerinnen der Berufsfachschule Pflegeassistenz. Ab dem Schuljahr 2022/23 ist die Ausbildung vom Schulgeld befreit. Neben der Schulleiterin Ingrid Völlering freut sich darüber besonders auch die Fachbereichsleiterin Anke Olthaus.
Damit gewinnt die zweijährige Ausbildung zum Pflegeassistenten/zur Pflegeassistentin, mit der gleichzeitig der Realschulabschluss und der Berufsabschluss Pflegeassistenz erworben werden kann, weiter an Attraktivität. Die beruflichen Chancen für Pflegeassistenten sind vielfältig, denn Pflegeassistenten sind in allen Bereichen der Pflege gefragt. Auch verbleiben  Absolvent:innen  an der Marienhausschule, wenn sie eine Ausbildung zum Pflegefachmann/ -fachfrau, in der Heilerziehungspflege, der Ergotherapie oder an der Fachschule für Sozialpädagogik anschließen.
Herr Koopmann, Lehrer für Medienpädagogik, hat mit der aktuellen Abschlussklasse in einem Projekt filmisch dargestellt, was den modernen Beruf erstrebenswert macht.
Für August 2022 sind noch Plätze frei, bei Interesse erhalten Sie einen Beratungs- und Vorstellungstermin bei Frau Olthaus.

Marienhausschule als „Fair-Trade-Schule“ zertifiziert

Am 27. und 28.01.22 fanden in der Marienhausschule Projekttage statt. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit“ wurde an verschiedenen Projektthemen innerhalb der Klassen gearbeitet. Hierbei wurden auch Produkte hergestellt, die aus alten Gegenständen entstanden. So wandelten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise alte Konservendosen in neue brauchbare Gegenstände um. Die Zertifizierung als „Fair-Trade-Schule“ fand online statt. Frau Angelika Boden von der Fair-Trade-Initiative Leer „überreichte“ die Urkunde. Die Arbeit des Projektteams, die einzelnen Aktionen in und außerhalb der Marienhausschule und vor allem das Engagement der Mitglieder des Fairtrade-Teams hätten sich gelohnt. Dieses unterstrich auch der Bürgermeister der Stadt Meppen, Helmut Knurbein, in seinem Grußwort. Auch seine Gratulation erfolgte per Video. Die Schulleiterin Ingrid Völlering dankte der gesamten Schulgemeinschaft, besonders aber auch dem Fair-Trade-Team der Schule unter Leitung von Marita Pohlmann, für das Engagement und die Vorbereitung der Projekttage. Per Videokonferenz informierten sich die Klassen über die Arbeit der anderen Gruppen durch Kurzfilme. Als Fair-Trade-Schule verpflichtet sich die Marienhausschule“ unter anderem dazu, das Thema fairer Handel im Schulalltag zu verankern und bei Schülerinnen und Schülern sowie allen Mitarbeitenden ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung zu entwickeln.

 

 

 

Vorstellung von Ausbildungsberufen

In der Meppener Tagespost wurden in mehreren Artikeln von Dominik Bögel Schülerinnen und Schüler sowie deren Ausbildungswege an der Marienhausschule vorgestellt.
Diese  Artikel können Sie auch hier lesen:

Über die Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann:

Über die Ausbildung zur/zum Heilerziehungspfeger/in:

Über die Ausbildung zum/zur Erzieher/in:

Beteiligung am Amnesty-Briefmarathon: 1545 Unterschriften

Andreas Herrmann informierte in einem Artikel über eine gemeinsame Aktion der Schule und Amnesty International:

Rege Beteiligung am Amnesty-Briefmarathon

Genau 1545 Unterschriften haben die Schülerinnen, Schüler und das Kollegium der Marienhausschule Meppen zum Briefmarathon der Menschenrechtsorganisation Amnesty International beigetragen. Im Zuge der stets am Jahresende stattfindenden Aktion werden weltweit Millionen von Briefen versandt. Gegenstand des Marathons sind immer zehn Fälle gravierender Verstöße gegen fundamentales Recht: So wird zum Beispiel eine junge Frau in Eritrea seit ihrem 15. Lebensjahr ohne Anklage an geheimem Ort gefangen gehalten. Willkürlich und unter unsäglichen Bedingungen inhaftiert ist auch ein Menschenrechtsanwalt in Ägypten, dem zu Unrecht terroristische Vergehen angelastet werden. Amnesty fordert mit den Petitionen an Präsidenten, Minister und Generalstaatsanwälte die sofortige Freilassung. Für die Amnesty-Gruppe Meppen nahmen Christine Weber-Dirksen und Marianne Runde die Briefe der Marienhausschule mit anerkennenden Worten entgegen. Zusammen mit den von den Gruppenmitgliedern gesammelten Unterschriften und den fast 1300 Briefen der Berufsbildenden Schulen sei das Vorjahresergebnis weit übertroffen worden. Erfreut zeigten sich auch MHS-Schulleiterin Ingrid Völlering sowie Stephan Prieshof. An der Schule, die sich auch gegen den Antisemismus und im Fair-Trade-Bereich engagiert, habe sich der Briefmarathon schon bald nach dem Start im November zum Selbstläufer entwickelt. Für die Schülerschaft nahmen Zeinab Barbich und Gerrit Pohl, die an der Berufsoberschule der Marienhausschule die allgemeine Hochschulreife erlangen werden, an der Übergabe der vielen Briefe teil.

Weitere Informationen zur Amnesty-Arbeit und zum Briefmarathon unter amnesty-meppen.de.

Auf dem Foto, von links: Schulleiterin Ingrid Völlering, Gerrit Pohl, Stephan Prieshof, Zeinab Barbich, Amnesty-Gruppensprecherin Christine Weber-Dirksen, Marianne Runde Foto: Andreas Herrmann

Auseinandersetzung mit Antisemitismus

Die Klasse 20.1 der Fachschule Sozialpädagogik mit ihrer Klassenlehrerin Suzanne von Melle hat sich im Rahmen des Unterrichts mit Antisemitismus auseinandergesetzt. Stolpersteine im Pflaster von Meppens Straßen erinnern an die Ermordeten und Deportierten in der NS-Zeit. Die Geschichte und das Schicksal dieser Menschen wurde zum Thema des Unterrichtes.

Die Marienhausschule als Schule gegen Rassismus  und  als Schule gegen Antisemitismus setzt so durch die Auszubildenden wieder Zeichen gegen Hass und Hetze.

Wie auf den Bildern zu erkennen, haben sich die Schüler:innen auch praktisch engagiert und die Stolpersteine von Verunreinigungen befreit.

Lesen Sie hierzu den Artikel der Meppener Tagespost von Carola Alge.