Wie wird die Natur zum lebendigen Lernraum? Am 2. Juni 2026 erlebten 58 Abschlussauszubildende des Fachbereichs Sozialpädagogik der Marienhausschule Meppen genau das in der Praxis. Im Rahmen einer fachspezifischen Infoveranstaltung ging es raus aus dem Klassenzimmer und direkt hinein in die Natur.
Unter der fachkundigen Leitung von Tina Dickmann (Umweltpädagogik Emsland) lernten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher die Natur- und Umweltpädagogik als wertvolles Arbeits- und Weiterbildungsfeld kennen. Nach einem biografischen Einblick der Referentin stand vor allem eines im Vordergrund: das eigene Erleben.
Berührungsängste vor dem Naturraum? Fehlanzeige! In einem lebendigen Impuls erprobten die Teilnehmenden in einem aktiven Mitmachteil verschiedene, praxistaugliche Methoden direkt vor Ort. Der Fokus lag dabei auf unkomplizierten Konzepten, die sich ohne großen Vorbereitungsaufwand sofort in den zukünftigen Alltag in Kindergarten oder Jugendhilfe integrieren lassen.
Das Fazit der Auszubildenden fiel durchweg begeistert aus:
„Besonders schön war, dass wir nicht nur theoretische Informationen erhalten haben, sondern auch viele praktische Ideen für die Arbeit kennenlernen durften. Der Besuch hat uns viele Anregungen für unsere zukünftige pädagogische Arbeit gegeben!“
Dank der gelungenen Kombination aus fachlichem In
put, direktem Naturkontakt und anschließender Reflexion wurde der Transfer in das professionelle Handeln perfekt gesichert. Unsere Auszubildenden gehen nun mit prall gefüllten Methodenkoffern in ihre berufliche Zukunft – bereit, die Umweltbildung als festen und unkomplizierten Bestandteil in ihren Einrichtungen zu verankern.
Ein herzliches Dankeschön gehen an die Bingo-Umweltstiftung, die das Projekt finanziert hat sowie an Tina Dickmann für die inspirierenden Einblicke und die vielen wertvollen Tipps!
