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L e i t b i l d

Marienhaus-Schule Meppen

Berufsfach- Fach- und Fachoberschulen

in Trägerschaft der Schulstiftung in der Diözese Osnabrück

 

( in Auszügen)

Gemeinschaft finden –Gemeinschaft leben

 Mit dem vorliegenden Leitbild dokumentiert die Marienhaus-Schule, dass der Lebensraum Schule auf der Basis gemeinsamer Wertvorstellungen gestaltet wird.

 Diese Wertvorstellungen werden im konkreten Lebensvollzug wirksam. Daraus erwächst ein angenehmes Schulklima und ein faires Miteinander als Grundvoraussetzung für ein gutes Gelingen von Schule. Träger, Schulleitung und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Leitbild. Daraus erwächst eine Zusammenarbeit, die den Schülerinnen und Schülern zugute kommt. 

Voraussetzung dafür ist die umfassende Kenntnis unserer Ausgangsbasis, die Bereitschaft, sich neu auf den Weg des Nachdenkens, des Überlegens, des Austausches, der Diskussion und des Ringens zu begeben, die Bejahung der Wege zur Zielerreichung und gleichzeitig der Folgerungen, die sich bei der praktischen Ausübung des Auftrages ergeben. (...)

Grundlagen

Die Marienhaus-Schule Meppen steht seit dem 1. August 2007  in der Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück. Unsere Schule sieht sich in der Tradition des Gründungsträgers, des Ordens der Missionsschwestern vom Hl. Namen Mariens. Die Ordensgemeinschaft hat die Marienhaus-Schule über ein halbes Jahrhundert geprägt. So bleibt auch künftig Maria die Namenspatronin unserer Schule. 

Als katholische Berufsbildende Schule sehen wir es als unsere Aufgabe an, uns ganzheitlich für das Heil der Menschen einzusetzen und sie zur Freiheit und Freude des Glaubens zu führen. Wir nehmen am Sendungsauftrag der Kirche teil und bekennen uns zu folgenden Grundsätzen und Leitlinien.

Grundlage der Arbeit an der Marienhaus- Schule ist das christliche Menschenbild. Der Mensch ist nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen. Das ist der tiefste Grund seiner unverlierbaren Würde. Wir wollen dem Evangelium und den Lehren der katholischen Kirche im Schulalltag gemeinsam Gestalt geben.

Diesem Anspruch entsprechend bilden alle in unserer Schule Tätigen eine Dienstgemeinschaft.

Im Vertrauen zueinander, in der Achtung voreinander und in der Bereitschaft, einander anzunehmen, sind Schulleitung, Kollegium, Schülerinnen und Schüler gemeinsam für die christliche Atmosphäre der Einrichtung verantwortlich.

Unser Bildungsanspruch

Jeder Mitwirkende entfaltet im Rahmen des Leitbildes Eigeninitiative und Einsatzbereitschaft. Wir streben eine bestmögliche Unterrichtsversorgung an. Der Unterricht erfordert ein hohes Maß an fachlicher, pädagogischer und sozialer Kompetenz. Ziel und Zweck unserer Schule ist es, den Schülerinnen und Schülern eine solide fachliche Ausbildung zu vermitteln und sie dabei zu unterstützen, ihre Lebenssituation, ihre Lebensbereiche und deren Zusammenhänge besser zu verstehen.

Im gemeinsamen Lernen sollen unsere Schülerinnen und Schüler eigene Begabungen entdecken und entfalten sowie sich für einen sozialen Beruf vorbereiten und qualifizieren. 

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler befähigen, den Herausforderungen unserer Zeit durch aufmerksames Sehen, sachgerechtes Urteilen und entschiedenes Handeln zu begegnen. Dazu sind kompetenzorientierte, auf das Individuum ausgerichtete und fachgruppenbezogene Unterrichtsmethoden, -ziele und -inhalte erforderlich. Im differenzierten Wahrnehmen aller Schülerpersönlichkeiten ist der Gedanke der Toleranz – auch gegenüber anderen christlichen Konfessionen oder anderer Religionen – Verpflichtung.  

Die Bewahrung der Schöpfung und das aktive Eintreten für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ist Bestandteil des Bildungsauftrags der Schule. 

Die menschliche Zuwendung zu den Schülerinnen und Schülern ist von Offenheit und Ehrlichkeit getragen. Die Lehrerinnen und Lehrer zeigen in der Begleitung Lebensperspektiven auf, so dass sich die Schülerinnen und Schüler zu selbstverantwortlichen Mitgliedern der Gesellschaft entwickeln können. Wir streben eine lernfreundliche Atmosphäre, überschaubare Strukturen und einen partnerschaftlichen Umgang miteinander an. 

Zum Schulleben gehören Formen religiöser Praxis, etwa das Morgengebet, Schulgottesdienste und die Gestaltung von Festen und Feiern des Kirchenjahres.

Kollegiale Mitverantwortung 

Träger, Schulleitung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen gemeinsam Verantwortung für die Verwirklichung der Ziele unserer Schule. Um allen gestellten Aufgaben gerecht zu werden, bemühen sich alle Beteiligten neben der fachlichen und beruflichen Weiterbildung um eine Vertiefung der Wert- und Glaubensorientierung und darum, ihr persönliches Lebens- und Glaubenszeugnis in ihren Dienst mit einzubringen. Das Kollegium ist sich auch hier seines Vorbildcharakters bewusst.

In seinem Arbeitsbereich verpflichtet sich jedes Mitglied der Schulgemeinschaft die zur Verfügung stehenden Mittel effektiv und verantwortlich zu verwenden.

Vorschläge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind als Ausdruck des Engagements für unsere Schule erwünscht und werden nach sachlicher Erörterung ihrer Zielführung und Umsetzbarkeit übernommen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wählen entsprechend der Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitervertretungsordnung (MAVO) ihre Vertretung (MAV). Leitung und Mitarbeitervertretung bemühen sich um den Ausgleich von Interessen.

 

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